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Thameslink
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top
| Thameslink | Thameslink |
|---|---|
| Thameslink-Zug im Bahnhof Blackfriars | Thameslink-Zug im Bahnhof Blackfriars |
| Liniennetzplan 2020 mit geplanter VerlÀngerung nach Maidstone East | Liniennetzplan 2020 mit geplanter VerlÀngerung nach Maidstone East |
| Spurweite : | 1435 mm ( Normalspur ) |
| Stromsystem : | 750 V = |
| Stromsystem : | 25 kV, 50 Hz ~ |
| | |
Der Thameslink ist ein Nahverkehrssystem in London, das in Nord-SĂŒd-Richtung Orte im Londoner Umland mit dem Stadtzentrum verbindet. WĂ€hrend die ZĂŒge auĂerhalb Londons gemeinsam mit dem ĂŒbrigen Regionalverkehr verkehren, Ă€hnelt das System im Stadtgebiet einer S-Bahn. Kern des Netzes bildet die Stammstrecke zwischen St Pancras und Blackfriars, die durch den Snow-Hill-Tunnel fĂŒhrt. Die Thameslink-ZĂŒge fahren unter anderem nach Bedford, Peterborough und Cambridge im Norden sowie nach Horsham, Brighton, Sevenoaks und Rainham im SĂŒden. Auch die FlughĂ€fen Gatwick und London-Luton werden bedient. Die Strecke gehörte bis zur Auflösung 1994 zu Network SouthEast, mit der Privatisierung von British Rail ĂŒbernahm die Eisenbahngesellschaft Govia. Vom 1. April 2006 bis 13. September 2014 wurde der Betrieb von First Capital Connect und seit dem 14. September 2014 durch Govia Thameslink Railway gefĂŒhrt.cite-ref-1[1] Pro Jahr befördert Thameslink etwa 40 Millionen Reisende.
Contents
âą Streckennetz
⹠Nördlicher Teil
âą Stammstrecke
âą SĂŒdlicher Teil
âą Fahrzeuge
âą Einzelnachweise
âą Siehe auch
âą Weblinks
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Streckennetz
Nördlicher Teil
Der ursprĂŒngliche nördliche Abschnitt entspricht der frĂŒher sogenannten âBedpanâ- (wörtlich âBettpfanneâ) Verbindung von Bedford ĂŒber Luton nach London St Pancras auf der Midland Main Line.
Seit 2018 sind auch die East Coast Main Line nach Peterborough ĂŒber Welwyn Garden City und Stevenage und die von ihr abzweigende Strecke nach Cambridge Teil des Thameslink-Netzes. Bei St Pancras werden sie ĂŒber den Canal Tunnel an die Stammstrecke angebunden.cite-ref-2[2]
Stammstrecke
Der Snow-Hill-Tunnel, die zentrale Verbindung durch London, wurde 1988 nach 50 Jahren fĂŒr den Personenverkehr wiedereröffnet. FĂŒr Thameslink wurden Ă€ltere Tunnelabschnitte, darunter die von der Metropolitan Railway erbauten Widened Lines, zu einer neuen Route zusammengelegt. Die durchgehenden ZĂŒge hielten nicht mehr im Bahnhof St Pancras, sondern in der unterirdischen Station Kingâs Cross Thameslink.
Von 2004 bis Mai 2005 wurden die ZĂŒge zwischen Kingâs Cross und St Pancras getrennt, da in diesem Bereich Tunnel fĂŒr die High Speed 1, die neue Strecke des Eurostar vom Eurotunnel ĂŒber Stratford International nach St Pancras, gebaut wurden. Seit der Eröffnung des zweiten Abschnitts der High Speed 1 im Jahr 2007 halten die Thameslink-ZĂŒge in einer neuen Thameslink-Station direkt unter dem Bahnhof St Pancras.
In der Londoner Innenstadt werden folgende Stationen von Norden nach SĂŒden bedient:
âą Kingâs Cross Thameslink unter der Pentonville Road ist in der NĂ€he der Bahnhöfe Kingâs Cross und St Pancras, aber nur ĂŒber die StraĂe oder einen FuĂgĂ€ngertunnel zu erreichen. 2007 wurde die Station durch einen Neubau unter dem Bahnhof St Pancras ersetzt.
âą Farringdon; hier besteht eine Umsteigemöglichkeit in die Circle Line, die Hammersmith & City Line und die Metropolitan Line der London Underground. Im Bahnhof Farringdon liegt der Systemwechsel zwischen 25 kV Wechselspannung von Norden und dem Stromschienensystem mit 750 V Gleichspannung von SĂŒden.
âą City Thameslink, die zunĂ€chst St Paulâs hieĂ, aber dann umbenannt wurde, um Verwechslungen mit der deutlich entfernt liegenden U-Bahn-Station St. Paulâs an der Central Line zu vermeiden.
⹠Blackfriars, mit Umsteigemöglichkeiten zu anderen Eisenbahnlinien und in die District Line sowie die Circle Line der London Underground
⹠London Bridge, wo ebenfalls Umsteigemöglichkeiten zu anderen Eisenbahnlinien wie auch zur Northern Line und zur Jubilee Line der London Underground bestehen.
Thameslink ist abgesehen von der U-Bahn und der weiter westlich verkehrenden West London Line die einzige Eisenbahnlinie, die in Nord-SĂŒd-Richtung durch London verlĂ€uft, statt in einem der Kopfbahnhöfe zu enden. Wegen dieser Querung des Zentrums war die Strecke seit ihrer Wiedereröffnung neben der North London Line in den StreckennetzplĂ€nen der U-Bahn enthalten. Seitdem letztere zum Overground-Netz gehört, wurde die Thameslink-Strecke aus den U-Bahn-PlĂ€nen wieder entfernt. Als Entlastung soll 2023 mit dem Bau von Crossrail 2 begonnen werden.
Crossrail, eine Tunnelstrecke in Ost-West-Richtung, wurde nach langer Bauzeit 2022 zum gröĂten Teil eröffnet. Sie soll bis 2023 mit bestehenden Strecken verknĂŒpft werden, sodass ZĂŒge durchgehend zwischen Vororten im Osten und Westen Londons und durch das Stadtzentrum verkehren können.
SĂŒdlicher Teil
Im SĂŒden verzweigt sich die Linie in zwei Richtungen; Die Hauptstrecke fĂŒhrt vom Bahnhof London Bridge ĂŒber East Croydon und dem Flughafen Gatwick nach Brighton, die Nebenstrecke biegt hinter Blackfriars nach Elephant & Castle ab und fĂŒhrt dann ĂŒber Streatham, Tooting, Wimbledon, Sutton und Mitcham Junction wieder nach Streatham. Einige ZĂŒge biegen von Brighton kommend hinter East Croydon auf die Nebenstrecke ab und treffen erst in Blackfriars wieder auf die Hauptstrecke, so dass nicht alle ZĂŒge von Gatwick nach London in London Bridge halten.
UrsprĂŒnglich verlief die Nebenstrecke ĂŒber Elephant & Castle und Streatham nach West Croydon, dann weiter nach Carshalton Beeches und Sutton, Epsom, Leatherhead, Effingham Junction und Guildford. Nach der Privatisierung der britischen Eisenbahn endete die Nebenstrecke zunĂ€chst in West Croydon und wurde dann ganz geĂ€ndert, seit 1995 wird West Croydon nicht mehr angefahren.
Fahrzeuge
Das Rollmaterial von Thameslink bestand bis Mitte der 2010er-Jahre aus 74 ZĂŒgen der Reihe 319, die zwischen 1987 und 1990 von British Rail Engineering Limited (BREL) in Derby gebaut wurden. Dabei handelt es sich um ZweisystemtriebzĂŒge mit je vier Wagen, die 289, 308 oder 319 Reisende befördern können. Die Einheiten sind mit Dachstromabnehmern fĂŒr die Versorgung aus der Oberleitung mit 25 kV Wechselspannung und mit Seitenstromabnehmern fĂŒr den Betrieb mit den von oben bestrichenen Stromschienen mit 750 V Gleichspannung nach dem System der Southern Railway ausgerĂŒstet.
Seit 2015 erneuert und vergröĂert die britische Regierung die Thameslink-Flotte. DafĂŒr erhielt Siemens den Auftrag, gemeinsam mit dem Konsortium Cross London Trains (XLT), bestehend aus Siemens Project Ventures GmbH, Innisfree Limited und 3i Infrastructure plc 1140 Wagen der Reihe 700 (Desiro City) zu liefern.cite-ref-3[3] Erfolglos blieb das DrĂ€ngen einiger Lokalpolitiker und britischer Bahngewerkschaften aus struktur- und regionalpolitischen GrĂŒnden, den Milliardenauftrag nicht dem auslĂ€ndischen Bestbieter, sondern dem bisherigen, jetzt aber nur zweitplatzierten Lieferanten Bombardier zu erteilen.cite-ref-4[4] Es wurden 60 Achtwagen- und 55 ZwölfwagenzĂŒge geliefert.
Zwischenzeitlich wurden 40 ZĂŒge der Reihe 365 saniert und dabei auf den neuesten Stand der Technik gebracht, wobei ein weiterer Grund der Sanierung beim behindertengerechten Umbau lag. Dabei erhielten die Einheiten behindertengerechte Toiletten und StellplĂ€tze fĂŒr Rollstuhlfahrer. FĂŒr das ab FrĂŒhling 2013 laufende Programm wurden 30 Millionen Pfund gezahlt. Im Herbst 2016 sollten die Triebwageneinheiten wieder vollstĂ€ndig betriebsfĂ€hig sein.cite-ref-5[5]
Ausbau der Stammstrecke
etcs Im Oktober 2007 wurden unter dem Titel Thameslink 2000 die Arbeiten zum Ausbau der Stammstrecke aufgenommen. Im Rahmen eines zweistufigen und bis 2015 laufenden Programms sollten dabei 5,5 Milliarden Britische Pfund investiert werden. In einer ersten Stufe sollten, bis Dezember 2011, die Bahnsteige an 23 Stationen verlĂ€ngert werden. Im Bereich des Borough Market war eine neue zweigleisige BrĂŒcke vorgesehen. In einer zweiten Stufe sollte nach den Olympischen Spielen 2012 der Bahnhof London Bridge grundlegend umgebaut werden. An der Station sollte unter anderem die Zahl der Durchgangsgleise fĂŒr Thameslink-ZĂŒge von 6 auf 9 angehoben und die Zahl der Kopfgleise dafĂŒr von 9 auf 6 reduziert werden. Daneben waren Tunnel und Ăberwerfungsbauwerke vorgesehen.cite-ref-rgz-2008-172-6-0[6] Der Bahnhof soll zukĂŒnftig in Spitzenzeiten 86 ZĂŒge pro Stunde und Richtung bewĂ€ltigen. Zwischen London Bridge and Metropolitan Junction sind zwei zusĂ€tzliche Gleise vorgesehen.cite-ref-rgz-2012-5-47-7-0[7]
Einhergehend mit einem neuen Signalsystem sollten zusĂ€tzliche Linien angeboten und die Zugfrequenz im Stammstreckentunnel von 20cite-ref-rgz-2011-6-61-8-0[8] auf 24 ZĂŒge pro Stunde und Richtung angehoben werden. Eine ETCS-AusrĂŒstung war dabei nach Angaben von Network Rail nicht geplant. Insgesamt sollten bis zu 1300 neue Fahrzeuge beschafft werden.cite-ref-rgz-2008-172-6-1[6]
2009 wurde entschieden, einen automatischen Betrieb (ATO) auf der Thameslink-Stammstrecke einzufĂŒhren. Analysen hatten gezeigt, dass nur damit die gewĂŒnschte LeistungsfĂ€higkeit von 24 ZĂŒgen pro Stunde und Richtung mit der geforderten QualitĂ€t erreichbar wĂ€re.cite-ref-rgz-2015-9-33-9-0[9] 2010 kĂŒndigte Network Rail an, dafĂŒr ETCS einzusetzen, wobei nationale Erweiterungen (Paket 44) fĂŒr automatischen Fahrbetrieb (ATO) genutzt werden sollen.cite-ref-rgz-2011-6-61-8-1[8] Um das AusrĂŒstungsrisiko zu begrenzen, wird zunĂ€chst in mehreren Stufencite-ref-rgz-2012-5-47-7-1[7] eine konventionelle Lichtsignalisierung mit konventioneller Zugbeeinflussung (AWS/TPWS) installiert, die etwa 18 ZĂŒge pro Stunde zulĂ€sst. Darauf soll ETCS aufsetzen.cite-ref-rgz-2012-3-35-10-0[10] Mehrere Solid-State-Stellwerke aus den 1990er-Jahren sollen durch ein Elektronisches Stellwerk ersetzt werden.cite-ref-rgz-2012-5-47-7-2[7]
Am 27. Juni 2013 hat Siemens den Auftrag zur Lieferung von 1140 Wagen erhalten. Der Wert dieser Bestellung betrĂ€gt 1,8 Mrd. Euro. Es war der bis dahin gröĂte Auftrag fĂŒr das Unternehmen in GroĂbritannien.cite-ref-12[12] Mit ETCS Level 2 sollen im automatischen Betrieb (ATO) und einem Fahrerassistenzsystem eine Leistung von 24 ZĂŒgen pro Stunde und Richtung erbracht werden. Erstmals soll dabei ETCS in Verbindung mit automatischen Fahrbetrieb (ATO) eingesetzt werden, wozu auch nationale ETCS-Pakete (Paket 44) eingesetzt werden sollen. Unter anderem sollen dabei kapazitĂ€tskritische Bereiche, beispielsweise vor Bahnsteigen und Abzweigen, mit ETCS in mehrere Abschnitte unterteilt werden, um ein schnelleres NachrĂŒcken zu ermöglichen. ETCS wird auch genutzt, um Informationen zur seitenselektiven TĂŒrsteuerung sowie zum Stromsystemwechsel zu signalisieren.cite-ref-rgz-2015-9-33-9-1[9] Die ETCS-Fahrterlaubnisse sind darĂŒber hinaus so projektiert, dass unter ETCS Level 2 die Nutzung des Release Speed Monitoring ermöglicht wird.cite-ref-ri-2021-09-21-13-0[13]
Im Automatikbetrieb beschrĂ€nkt sich die Funktion des TriebfahrzeugfĂŒhrers im Wesentlichen auf die Ăberwachung des Fahrgastwechsels und das Einleiten der Abfahrt (mittels Startknopf). Zughalte sollen dann mit einer Genauigkeit von ±50 Zentimetern erfolgen. Nachdem ein Zug einen Halt am Bahnsteig gemeldet hat, soll die Leittechnik eine Haltezeit und die vorgesehene Fahrzeit zur nĂ€chsten Station ĂŒbermitteln.cite-ref-rgz-2012-5-47-7-4[7]cite-ref-rgz-2015-9-33-9-2[9] Die Leittechnik soll dabei in ein nationales System zur Eisenbahnverkehrslenkung von Network Rail eingebunden werden.cite-ref-rgz-2012-5-47-7-5[7]
AuĂerhalb des Kernbereichs wird die ETCS-FahrzeugausrĂŒstung mit den nationalen Zugbeeinflussungssystemen AWS und TPWS betrieben (ETCS Level National Train Control). Auch dabei soll ein Fahrerassistenzsystem Empfehlungen geben, das ĂŒber öffentlichen Mobilfunk mit einem zentralen Leitrechner verbunden ist.cite-ref-rgz-2015-9-33-9-3[9]
ZusĂ€tzlich ĂŒbernimmt Siemens langfristig auch die Instandhaltung der ZĂŒge und baut dafĂŒr zwei neue Depots in Three Bridges und Hornsey auf. Gebaut werden die Fahrzeuge ab 2014 im Siemens-Werk in Krefeld, die EndausrĂŒstung erfolgt bei Talbot Services in Aachen. Die Desiro-City-Thameslink-Fahrzeuge werden als acht- und zwölfteilige ZweisystemzĂŒge fĂŒr 750 V Gleich- und 25 kV Wechselspannung geliefert. Die Höchstgeschwindigkeit betrĂ€gt 160 Kilometer pro Stunde.
Mitte 2015 war ein GroĂteil der ETCS-StreckenausrĂŒstung installiert, der Ausbau des GSM-R-Systems weit fortgeschritten. Das Radio Block Centre wurde in Laboren getestet. ETCS-Testfahrten mit den neuen ZĂŒgen sollen im August 2016 beginnen.cite-ref-rgz-2015-9-33-9-4[9] Das Funknetz wurde durch zusĂ€tzliche Basisstationen neuer Bauart sowie 16 FunkfeldverstĂ€rker ergĂ€nzt, ist voll redundant aufgebaut, verwendet teils konventionelle Antennen, teils Schlitzkabel.cite-ref-rgz-2015-9-33-9-5[9]cite-ref-re-2019-3-46-14-0[14] Mit einem ETCS-Versuchszug der Baureihe 313 fanden erste ETCS-Versuchsfahrten zwischen 18. Oktober und 1. November 2015 statt. Versuchsfahrten mit der Baureihe 700 sollten ab SpĂ€tsommer 2016 folgen.cite-ref-rgz-2016-2-43-15-0[15]
Die ersten ZĂŒge der Baureihe 700 wurden Ende Juni 2016 im Fahrgastbetrieb eingesetzt.cite-ref-siemens-2016-06-24-16-0[16] Am 30. Juli 2016 fuhr ein erster dieser TriebzĂŒge nachts mit ETCS ĂŒber die Stammstrecke. Tests mit ATO sollten im September 2016 folgen.cite-ref-grn-2016-08-03-17-0[17] Anfang 2017 fanden ATO-Testfahrten mit zwei aufeinanderfolgenden ZĂŒgen statt.cite-ref-re-2017-02-23-18-0[18]
Mit den neuen ZĂŒgen sollte das Sitzplatzangebot auf dem Streckenabschnitt im Herzen Londons bis 2019 gegenĂŒber 2015 um rund 80 Prozent ausgeweitet werden.cite-ref-rgz-2015-5-44-19-0[19] Im Mai 2018 wurde das Verkehrsangebot zur Hauptverkehrszeit auf 18 ZĂŒge pro Stunde und Richtung ausgeweitet. Ab Dezember 2018 sollten 20 ZĂŒge pro Stunde und Richtung angeboten werden, ab Mai 2019 22, ab Dezember 2019 schlieĂlich 24 ZĂŒge pro Stunde und Richtung.cite-ref-mr-2018-06-52-20-0[20] Vorgesehen sind ZĂŒge mit acht oder zwölf Wagen.cite-ref-rgz-2012-5-47-7-6[7] Aufgrund von Problemen beim Fahrplanwechsel im Mai 2018 wurde die weitere EinfĂŒhrung zeitlich gestreckt, um die PĂŒnktlichkeit zu erhalten. Seit Mai 2019 werden 20 ZĂŒge pro Stunde und Richtung gefahren. FĂŒr darĂŒber hinaus gehende Leistungssteigerungen ist ATO erforderlich. ATO wird seit 11. Dezember 2019 auf ZĂŒgen des Regelverkehrs erprobt.cite-ref-mr-2020-01-16-21-0[21] FĂŒr 24 ZĂŒge pro Stunde und Richtung sind weitergehende MaĂnahmen im umgebenden Netz erforderlich.cite-ref-mr-2020-1-16-22-0[22] Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 sollten zunĂ€chst fast 50 zusĂ€tzliche ZĂŒge zur werktĂ€glichen Hauptverkehrszeit angeboten werden.cite-ref-mr-2020-11-71-23-0[23] 2021 war die ETCS-Ausbildung der TriebfahrzeugfĂŒhrer noch im Gang. Mit ETCS werde tĂ€glich ĂŒber die Strecke gefahren. Es werden weniger als 22 ZĂŒge pro Stunde gefahren.cite-ref-mr-2021-10-13-24-0[24] Anfang 2023 waren von etwa 700 TriebfahrzeugfĂŒhrern etwa 200 fĂŒr ETCS und ATO ausgebildet. Die Ausbildung der ĂŒbrigen soll noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Die Ausbildung hat sich durch die Covid-19-Pandemie verzögert. Auch werde die Software feinjustiert.cite-ref-mr-2023-03-03-25-0[25] Am 13. Oktober 2023 fand die 100.000. Fahrt mit ETCS und die 80.000 Fahrt mit ATO ĂŒber die Stammstrecke statt.cite-ref-26[26]
Nach Angaben des Betreibers sei die 6,5 Milliarden Britische Pfund teure UmrĂŒstung der Strecke, die auch den kompletten Umbau des Bahnhofs London Bridge, die neuen ZĂŒge der Baureihe 700 und weitere AusbaumaĂnahmen mit einschlieĂt, die gröĂte AusbaumaĂnahme einer im Betrieb befindlichen Bahnstrecke, die jemals versucht worden sei.cite-ref-rgz-2015-5-44-19-1[19]
Zur Optimierung des Betriebs kommt ein vernetztes Fahrerassistenzsystem zum Einsatz, das bis zu 20 Kilometer ĂŒber den Stadtrand hinausreicht und Informationen aus einem von Hitachi gelieferten Leitsystem bezieht.cite-ref-rgi-2018-02-03-27-0[27]
Building tomorrowâs railway today
Durch Thameslink Railway wurde eine Kampagne unter dem Namen Building tomorrowâs railway today ins Leben gerufen, die eine Verbesserung des Thameslinks in allen Bereichen erzielen soll. Einen wichtigen Teil leistet dabei die Anwerbung von Auszubildenden, von denen 2015 insgesamt 184 in einem zeitaufwĂ€ndigen Ausbildungsprogramm zu TriebfahrzeugfĂŒhrern ausgebildet werden.cite-ref-28[28] ZusĂ€tzlich wurde in eine neue Bekleidung und eine Ausstattung mit iPads zur besseren InformationsĂŒbertragung fĂŒr die Mitarbeiter des Thameslink investiert.cite-ref-29[29] Die KapazitĂ€t der Linie vor allem im Berufsverkehr nach London soll durch eine Ausweitung des Angebots verbessert werden. ZusĂ€tzlich werden etwa 50 Millionen Pfund in die Erneuerung von Bahnhöfen investiert, um die gesamte vorhandene Stationsinfrastruktur zu verbessern und auszuweiten.cite-ref-30[30]
Einzelnachweise
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cite-note-22. â Peterborough and Cambridge join Thameslink network. 26. Februar 2018, abgerufen am 7. Mai 2020.
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cite-note-44. â ĂPNV aktuell: Preiswert oder Protektionismus â England streitet ĂŒber Bahnauftrag (Memento des Originals vom 18. Januar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.oepnvaktuell.de (PDF; 754 kB). In: ĂPNV aktuell 60/11 vom 29. Juli 2011. Abgerufen am 17. August 2011.
cite-note-55. â Sanierung der 365er ZĂŒge
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cite-note-2828. â Thameslink: Driver Training (Memento des Originals vom 30. Mai 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.thameslinkrailway.com
cite-note-2929. â Informationsseite zur besseren Ausstattung des Personals
cite-note-3030. â Informationsseite zur Verbesserung des Fahrtenangebots und der Bahnhöfe
Siehe auch
Weblinks
Commons
: Thameslink
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Thameslink-Ausbauprojekt von Network Rail